Aus groß wird größer – das Rätsel ist noch nicht gelöst

In fester Hoffnung ein weiteres Großsteingrab im Moor durch die Geomagnetik entdeckt zu haben, begannen wir vor 2 Wochen die Anomalie direkt an der Seestraße zu untersuchen. Dabei zeigte sich zunächst ein größerer Steinhügel, dessen archäologische Einordnung so nicht bestimmbar war. Um die Befundlage besser nachvollziehen zu können, wurde nun der Hügel vollständig freigelegt, so dass die Form im Ganzen erkennbar ist. Zu Tage kam ein ca. 1 m hoher, kreisrunder Hügel mit einem Durchmesser von etwa 5, 5 m. Im Nordwest-Viertel wurde bereits die obere Steinlage entfernt. Darunter ist ein großer Findling erkennbar, welcher etwa mittig in der Anlage liegt. Darüber und drum herum bilden mehrere größere, z.T. aufrecht stehende Steine eine Art Einfassung, die noch von kleineren Steinen abgedeckt wird. Morgen werden diese abgetragen, um die Struktur besser erkennen zu können.

Es bleibt spannend – wir hoffen im Endspurt der letzten Grabungswoche diese wichtigen Fragen der Befund- und Kulturzuweisung klären zu können. Wer selbst einen Blick auf dieses Monument werfen will, hat am Donnerstag, den 8.8. um 15 Uhr wieder Gelegenheit dazu.

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