Bereits nun seit zwei Wochen sind die Grabungen beendet. Wie im letzten Jahr konnten wir umfangreiche Einblicke in die Architektur des Großsteingrabes von Wanna 1591 gewinnen und Fragen aus der letzten Kampagne klären. Außerdem fanden sich an verschiedenen Stellen niedergelegte Keramikgefäße, in Teilen und auch vollständig. Sie bezeugen die vielseitige Nutzung des Grabes. Darüber hinaus konnten wir besondere Funde, wie ein Tüllennäpfchen, entdecken und haben eine große Überraschung im Schnitt vorgefunden, über die wir später berichten werden (soll ja auch spannend bleiben).
Mittlerweile konnte der Schnitt vollständig wieder verfüllt werden. Die ausgegrabene Grabkammer sowie der Eingangsbereich wurden hierfür durch Fließ geschützt und mit Sand verfüllt, so dass die Konstruktion auch in den kommenden Jahrtausenden stabil bleibt. Der ausgehobene Torf sowie der mühsam ausgegrabene und rausgeschobene Sand sind nun als Füllmaterial in die Fläche getragen worden und der aufliegende Weg instand gesetzt.
In den folgenden Monaten folgt nun die Aufarbeitung der erhobenen Daten, Funde werde gewaschen und wissenschaftlich aufgenommen, Proben analysiert, Befunde ausgewertet und alles für eine Publikation zusammengetragen. Natürlich halten wir Sie hierzu auf dem Laufenden. Wer nochmal der Grabung etwas nachfühlen möchte, kann gern in den Mitschnitt von Radio Bremen 1 reinhören, dessen Team uns in der letzten Grabungswoche besucht hat.
Wir möchten gern allen nochmal für die viele Unterstützung, die wir über die Jahre in Ahlen-Falkenberg erfahren haben, herzlichst danken. Ebenso den Ehrenamtlichen und Studierenden, die mit uns dieses Jahr ausgruben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.





































