Dieses letzte Projektjahr steht ganz im Zeichen der Aufarbeitung. Nachdem die Geländearbeiten abgeschlossen sind, werden gerade die Ergebnisse zusammengetragen, Karten sowie Modelle erstellt und in verschiedenen Beiträgen zur Publikation vorbereitet. Für letzte abschließende Proben werden noch vereinzelte Bohrungen vorgenommen. Die geomagnetischen Prospektionen sind mit über 800 ha gemessener Fläche in diesem Rahmen mehr als ausreichend und werden nicht weiter fortgesetzt.
Hiermit sind die Vorhaben im Projekt „Relikte im Moor“ absehbar abgeschlossen. Wir möchten unsere Forschungen allerdings gern fortsetzen. Nachdem nun die Großsteingräber im Fokus standen und wir aufgrund der sehr guten Erhaltungsbedingungen umfangreiche Einblicke in die Bestattungslandschaft erhalten haben, ist die dazugehörige Siedlungslandschaft als Ergänzung von zentraler Bedeutung für das Verständnis der Trichterbecherkultur. Selten konnten bislang beide Bereiche innerhalb einer Fundplatzregion erforscht werden. Die Ausgrabungen im Siedlungsbereich 2021 haben gute Ergebnisse geliefert und bieten wichtige Voraussetzungen für eine weitere Förderung. Ein erster Antrag für eine zunächst kleinräumige fortsetzende Untersuchung in diesem Jahr wird derzeit vorbereitet. Danach heißt es Daumen drücken.









