Die Grabungen finden in diesen Tagen ihren Abschluss. In den letzten acht Wochen der Feldforschung konnten wir die einst hügelige Landschaft südlich der Ahlenrönne in drei freigelegten Bereichen untersuchen und fanden zahlreiche Spuren der einst hier lebenden Bevölkerung. Von Anfang an kam aus der bis zu 25 cm mächtigen Laufschicht unterhalb des Moores umfangreiches Scherbenmaterial zu Tage, dass jedoch überwiegend unverziert war und keine genaue Zuordnung zu einer Kultur erlaubte. Mit den Arbeiten im 2. Untersuchungsschnitt fanden sich allerdings schnell tiefstichverzierte Scherben, die für die Trichterbecherkultur sprechen. Dazu kamen mehrere Feuersteinwerkzeuge, wie Kratzer und Klingen, eine Schleifplatte aus Felsgestein, das zerbrochene Werkstück einer Bernsteinperle sowie ein Querschneider. Spuren einer einst hier lebenden Bevölkerung. Baukonstruktionen fanden sich leider nach wie vor nicht, dennoch spricht die Dichte an Fundmaterial für einen intensiv genutzten Platz.

Die Dokumentation in Schnitt 3 wird vorbereitet. 
Vermessungsarbeiten in Schnitt 1. 
Die Schichten werden mit der Schaufel abgegraben. Der Aushub wird teilweise geschlämmt, um auch Kleinstfunde im feuchten Sediment zu finden. 
Die erste gefundene Keramikscherbe mit Tiefstichverzierung!
Anfang dieser Woche begannen die Arbeiten im 3. Schnitt, welcher im Randbereich des zuvor erbohrten Siedlungsbereiches angelegt wurde. Hier ist der Laufhorizont deutlich geringer ausgeprägt, das Gelände fällt leicht zur Ahlenrönne ab. Dennoch konnten auch hier Scherben der Trichterbecherkultur gefunden werden.
Heute werden sämtliche offene Flächen wieder verfüllt und wir bereiten unsere Abreise aus dem Ahlenmoor vor.























